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Strahlungsheizung für die Außenwärme

September 17, 2008

Unter Strahlungsheizung versteht man eine Heizung deren überwiegende Wärmeabgabe durch Wärmestrahlung erfolgt.

Im Gegensatz dazu sei die Konvektionsheizung erwähnt, welche zum überwiegenden Teil die Raumluft als sekundäres Heizmedium erwärmt. Der Übergang von der Strahlungsheizung zur Konvektionsheizung ist jedoch fließend, da eine Strahlungsheizung über die warmen Bauteile auch die Luft erwärmt und eine Konvektionsheizung auch Wärmestrahlung abgibt. Man unterscheidet bei der Strahlungsheizung ferner Hochtemperaturstrahler (Terassenstrahler, Bautrockner – mit zum Teil sichtbar glühendem Heizelement ) und Niedertemperaturstrahler, bei denen die Wärmeabgabe mit nur geringfügiger Übertemperatur über eine größere Fläche erfolgt wie Fußbodenheizung, Deckenheizung, Wandheizung, Bauteilheizung).

Vorteile der Strahlungsheizung ist die geringere Raumlufttemperatur (bei gleichem subjektiven Wärmeempfinden der Bewohner) und die verminderte Luftumwälzung, was in der Regel zu einem angenehmeren Raumklima (weniger trockene Luft) und geringerer Staubbelastung führt.

Im Vergleich mit einer bei hohen Systemtemperaturen betriebenen Konvektionsheizung ist eine großzügig ausgelegte Niedertemperatur-Strahlungsheizung systembedingt in Hinblick auf Lüftungswärmeverluste und Luftumwälzung günstiger als eine Konvektionsheizung, da das sekundäreHeizmedium (erwärmte Luft) nur dazu benötigt wird, im Schatten der Strahlungsheizung liegende Teile des Raumes indirekt zu erwärmen. Die Transmissionsverluste werden bei einer Strahlungsheizung bei sosnt unverändertem Aufbau des Gebäudes auf Grund höherer Wandtemperaturen größer, während die Lüftungswärmeverluste niedriger ausfallen. Welche Heizung insgesamt einen niedrigeren Energieverbrauch haben wird, hängt von den Bedingungen im Einzelfall ab.


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